Mifroma widmet sich den Abfällen

Den 16. November 2015

art_dechet

Mifroma überdenkt sein Abfallentsorgungs-System komplett und unternimmt damit einen weiteren Schritt zu Gunsten der Umwelt. Weniger Kehrrichtverbrennung und Umweltbelastung, dafür mehr Recycling, so lautet die aktuelle Devise. Elvis Sietambi, Leiter des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bei Mifroma bestätigt diese Haltung.

Herr Sietambi, können Sie uns mehr zur neuen Abfallentsorgung sagen?
Das Ziel des neuen Systems basiert nicht nur auf der Vermeidung des Abfalls, der bei Mifroma entsteht, sondern geht auch dahin, die Menge des Abfalls in der Kehrrichtverbrennung zu minimieren. Im Jahr 2013 haben wir mit der Projektentwicklung angefangen. Am Anfang stand eine Bestandsaufnahme über das Ausmass der Abfälle aus allen Bereichen des Unternehmens.

Welche Ergebnisse haben Sie seither erreicht?
Seit 2014 setzen wir einen ersten speziellen Sammelcontainer für Karton und Papier ein. Seit 2015 konzentrieren wir uns auf das Aussortieren von Plastik, wozu ebenfalls ein spezifischer Container installiert wurde. Unsere Aufmerksamkeit gilt dem Recycling und der Wiederverwertung anstelle der Verbrennung. Unsere Massnahmen haben sich gelohnt, wie die Zahlen belegen: Im Jahr 2013 produzierte Mifroma ungefähr 566 Tonnen Abfall. 313 davon wurden verbrannt, 253 recycelt. Bereits 2014 überzeugt eine positive Bilanz: Von den insgesamt 596 Tonnen Abfall wurden 244 Tonnen verbrannt und 372 Tonnen recycelt. Der Recycling-Anteil ist von 44 % im Jahr 2013 auf 62 % im Jahr 2014 gestiegen.

Um welche Unternehmensbereiche sind betroffen?
Jede Produktionslinie ist mit unterschiedlich gekennzeichneten Behältern zum Sammeln von verschiedenen Sorten Abfall ausgestattet. Der Abfall wird zu einem zentralen Sammelpunkt an verschiedenen Standorten des Unternehmens transportiert, um dort in die jeweiligen Container geladen zu werden. Dadurch wird der Abtransport durch ein Partnerunternehmen vereinfacht.

Und in Zukunft?
Wir werden diesen Weg weiterverfolgen, um die Kehrrichtverbrennung zu reduzieren. Neue Projekte gibt es seit 2015. Beispielsweise haben wir beschlossen, die Nutzung der Rindenabfälle vom Emmentaler zu verbessern, wir wollen damit von jetzt an Biogas erzeugen.

Können Sie die Vorteile des neuen Systems nochmals kurz zusammenfassen?
In den letzten Jahren haben die Gesellschaft und die Unternehmen zunehmend mehr Verantwortung für die Abfallwirtschaft übernommen. Unser neues System ermöglicht es uns, mit unseren Umweltzielen voranzukommen. Zum andern können wir durch das vorgezogene Aussortiersystem bei der Produktion die Kosten der Abfallentsorgung signifikant verringern.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

    Kontaktieren Sie uns

    19 minus 4 macht? 

    Groupe ELSA-Mifroma
    Case Postale
    CH-1470 Estavayer-le-Lac
    Tel. +41 26 664 91 11

    Unternehmen der M-Industrie